Punkt 23

Stollen am „Koalhoapn“

Standort: Am Hedtberg gegenüber der Einmündung der Straße Krampenhof in die Straße Am Sattelgut

Sichtbar ist hier an der Straße Am Hedtberg noch der Stolleneingang mit Resten eines Schutzvorbaus aus dem Zweiten Weltkrieg, als dieser alte Bergbaustollen zum Luftschutzstollen ausgebaut wurde.
Vor dem Auffahren des Sonnenscheiner Erbstollens im Jahre 1772 (Punkt 22) wurde hier durch Henrich Köllermann in den Flözen Wasserfall und Sonnenschein in der Hasenwinkeler Mulde Kohle abgebaut. In brennstoffknappen Notzeiten nutzte die Bevölkerung diesen alten Stollen immer wieder zum „wilden“ Kohlenabbau. Die dem Stollen gegenüberliegende Stelle zur Eisenbahn war von Kohle und Bergen durchsetzt und hieß bei den Anwohnern in der Zeit von 1900 bis etwa 1920 „Am Koalhoapn“ (am Kohlenhaufen).

Koalhoapn   Eingang zum Luftschutzstollen